Philosophie Lexikon der Argumente

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Referenz, Philosophie: Mit Referenz wird a) die Relation zwischen einem Ausdruck und einem oder mehreren Gegenständen also die Bezugnahme oder b) der Gegenstand (Bezugsgegenstand) selbst gemeint. Terminologische Verwirrung entsteht leicht dadurch, dass der Autor, auf den dieser Begriff letztlich zurückgeht - G. Frege - von Bedeutung sprach (im Sinn von „auf etwas deuten“). Man nennt Referenz daher manchmal auch Fregesche Bedeutung im Gegensatz zu Fregeschem Sinn, der das bezeichnet, was wir heute Bedeutung nennen. Siehe auch Bedeutung, Sinn, Intension, Extension.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 93
Referenz/Bigelow/Pargetter. setzen wir einfach als gegeben voraus.
Frage: was sind die Referenten der Wörter? Und der wissenschaftlichen Symbole?
I 97
Referenz/Tarski/Bigelow/Pargetter: Tarski hatte schon die Tendenz, möglichst wenig Referenten für unsere Wörter zuzulassen.
Bigelow/Pargetter: können wir noch restriktiver sein? Ja, wir können Referenten für Prädikate, offene Sätze durch umfassendere Zusammensetzungsregeln vermeiden. (extreme Variante: Lit. Bigelow/Pargetter 1981).
Vs: dadurch wird aber nicht viel gewonnen. Im Extremfall hätte man eine Semantik ohne Referenten, die einen nicht verpflichten würde, an irgendetwas zu glauben. Aber man hätte sehr komplizierte Regeln.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017