Philosophie Lexikon der Argumente

 
Kompositionalität, Linguistik, Sprachphilosophie: die These (ursprünglich von G. Frege), dass die Bedeutung zusammengesetzter Ausdrücke - z.B. Sätze - sich aus den Bedeutungen der Teile ergibt. Daraus folgt, dass eine Änderung von Teilen - z.B. Ersetzung eines einzelnen Worts durch ein anderes - die Bedeutung des ganzen zusammengesetzten Gebildes ändern kann. Siehe auch Frege-Prinzip.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Horwich I 59
Kompositionalität/R.Cartwright: Bsp Addition, 2 und 3 sind keine "Komponenten" von "2+3= 5" - daher kein Fall von Kompositionalität im strengen Sinn - obwohl es eine arithmetische Operation gibt, die 2 und 3 in eine Relation bringt. - "Funktion" liegt aber eigentlich immer vor und ist daher trivial in Bezug auf Kompositionalität.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Car I
N. Cartwright
How the laws of physics lie Oxford New York 1983

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

> Gegenargumente gegen Cartwright
> Gegenargumente zu Kompositionalität

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.09.2017