Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Cartesianismus: (geht auf René Descartes zurück) die These, das wir zwischen ausgedehnten Gegebenheiten (Körpern, Materie, res extensa) und nichtausgedehnten Gegebenheiten (Geist, Seele) unterscheiden müssen. Siehe auch Dualismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 6
Cartesianismus/Dualismus/Boer: ein Dualist könnte sagen, dass einige Dinge in der Zeit, aber nicht im Raum lokalisiert sind.

Theorem (T1): folgt aus (P^) und (D1)

(T1) Alles was in der Welt partizipiert, existiert.

(D1) Def „X partizipiert/Partizipation in der Welt“: Wenn X ein Individuum ist, dann existiert es lokalisiert in der RZ, wenn X eine Proposition ist, existiert sie und ist wahr, Wenn X ein Zustand ist, existiert er und besteht. Wenn X eine Eigenschaft oder Relation ist, dann existiert sie und ist exemplifiziert. Wenn X ein Ereignis ist, dann existiert es und X kommt vor.

Nicht-Aktualismus/Boer: würde sagen, dass nichtexistierende Dinge nicht mehr in der Welt partizipieren können, als unexemplifizierte Eigenschaften.

Daher kann (D1) von Aktualisten wie Nichtaktualisten akzeptiert werden.
Die Konverse von (T1) ist umstritten:
Toleranter AktualismusVs (T1).

Boer I
Steven E. Boer
Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010

Boer II
Steven E. Boer
Knowing Who Cambridge 1986

> Gegenargumente gegen Boer
> Gegenargumente zu Cartesianismus



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017