Philosophie Lexikon der Argumente

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Kompositionalität, Linguistik, Sprachphilosophie: die These (ursprünglich von G. Frege), dass die Bedeutung zusammengesetzter Ausdrücke - z.B. Sätze - sich aus den Bedeutungen der Teile ergibt. Daraus folgt, dass eine Änderung von Teilen - z.B. Ersetzung eines einzelnen Worts durch ein anderes - die Bedeutung des ganzen zusammengesetzten Gebildes ändern kann. Siehe auch Frege-Prinzip.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I XVII
Kompositionale Semantik/Glaubenszuschreibung/Boer: These: die kompositionale Semantik sollte die logische Seltsamkeit von Glaubenszuschreibungen nicht als pragmatistische Illusion wegerklären (wie Boer und Lycan 1980 versucht haben), sondern sie gerade akzeptieren und erklären. (BoerVsBoer, Selbstkritik).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Boer I
Steven E. Boer
Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010

Boer II
Steven E. Boer
Knowing Who Cambridge 1986

> Gegenargumente gegen Boer
> Gegenargumente zu Kompositionalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.06.2017