Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Propositionale Einstellung, Philosophie: Die Haltung einer Person in Bezug auf einen Gegenstand, oft in Form eines Dass-Satzes ausgedrückt. Bsp Paul glaubt, dass Elmar dasselbe glaubt wie er selbst. Für propositionale Einstellungen gelten besondere Identitätsbedingungen, da man berücksichtigen muss, was der Person bekannt ist und welchen Sprachgebrauch sie hat. Siehe auch Propositionen, Identitätsbedingungen, Opazität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I XIV
Propositionale Einstellungen/Individuation/Lewis: (1969): die bloße Existenz einer diesbezüglichen Konvention setzt voraus, dass die Sprecher aus einer Gemeinschaft gewisse propositionale Einstellungen mit bestimmten Erfüllungsbedingungen haben.
> Intensionale Objekte.
I XV
Propositionale Einstellungen/Glauben/Boer: das Ganze ist plausibel, aber nicht substantiell genug, um philosophische Fragen zu beantworten.
Bsp warum sind Überzeugungen nicht abgeschlossen unter logischer Äquivalenz, und sei es unter entailment?
Bsp was heißt es, dass zwei Personen denselben Glauben haben? (Und nicht nur ähnlichen).
Bsp wie können rationale Personen Dinge glauben, die nicht wahr sind? (Irrtum, Täuschung).
Bsp wenn Wasser notwendigerweise H20 ist, wieso liefert das nicht automatisch das wissenschaftliche Wissen?
I XVI
Lösung: für solche Fragen brauchen wir eine substantielle Theorie und Ontologie von Überzeugungen qua propositionale Einstellungen. Darum geht es in diesem Buch.

Boer I
Steven E. Boer
Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010

Boer II
Steven E. Boer
Knowing Who Cambridge 1986

> Gegenargumente gegen Boer
> Gegenargumente zu Propositionale Einstellungen



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017