Philosophie Lexikon der Argumente

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Repräsentation, Philosophie: Angenommene innere Gegebenheiten wie z.B. bildliche Vorstellungen oder sprachliche Vervollständigungen, die sich als Assoziationen einstellen oder unter Umständen durch Rekonstruktion erarbeitet werden. In einem weiteren Sinn sind auch Sätze, Wörter und Symbole Repräsentationen innerhalb eines Zeichensystems. Siehe auch Wahrmacher, Vorstellung, Sätze, Propositionen, Intensionen, Korrespondenz, Sprechakttheorie.
 
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I 16
Repräsentation/Begriffs-Abhängigkeit/Nicht-Aktualismus/referentielle Quantifikation/Boer: die referentielle Quantifikation geht hier nicht so ohne weiteres.
Repräsentation/Lösung/Boer: es gibt eine völlig verständliche Eigenschaft, die eine echte Relation haben kann: die Repräsentation:

(CD) R ist eine begriffsabhängige Relation = es ist möglich, dass für einige Objekte x und y und Eigenschaften F und G, x R zu y hat qua das Ding, das F ist, aber x hat R nicht zu y qua das Ding, das G ist.

(CD)) sagt, dass die Rede von x Relation zu y qua F-Ding ((s) x ist dasselbe F wie y): nämlich x’s Repräsentation von y.
begriffsabhängige Relation: könnte dann durch Repräsentationen vermittelt werden in dem Sinn, dass um in Relation R zu y zu sein, x behavioristisch auf die intrinsischen Eigenschaften einer (verbalen oder nicht-verbalen) Repräsentation sein, die ihrerseits mit y in der richtigen Weise verbunden ist
Gedankenobjekt: hier kann das eine Art „Präsentation“ sein. (Bsp Erinnerungsbild, kausal auf y basierend, ein privater Name oder eine Kennzeichnung).

Boer I
Steven E. Boer
Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010

Boer II
Steven E. Boer
Knowing Who Cambridge 1986

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017