Philosophie Lexikon der Argumente

 
Kategorischer Imperativ: Kants Satz aus dem § 7 (Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft) in der Kritik der Praktischen Vernunft. „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“ In Kants Werk taucht der kategorische Imperativ in mehreren ähnlichen Formulierungen auf. Siehe auch Ethik, Moral, Prinzipien, Gesetze, Handlungen, Kognitivismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Cavell II St. Cavell Müssen wir meinen was wir sagen? aus Grewendorf/Meggle Linguistik und Phil. Frankfurt (Athenäum) 1974/1995

II 196
Kategorischer Imperativ/CavellVsKant: sollte besser ein Kategorischer Deklarativ sein: eine Beschreibung dessen, was es heißt, moralisch zu sein.
II 197
Kategorischer Deklarativ: sagt, was man tatsächlich tut, wenn man moralisch ist.
Er kann nicht gewährleisten, dass man nicht unmoralisch handeln wird.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cav I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002

> Gegenargumente gegen Cavell
> Gegenargumente zu Kategorischer Imperativ

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.09.2017