Philosophie Lexikon der Argumente

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Sprache, Philosophie: eine Menge von zu einem Zeitpunkt fixierten lautlichen oder schriftlich kodierten Formen zum Austausch von Informationen bzw. von Unterscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglieder in der Lage sind, diese Formen als Zeichen oder Symbole zu erkennen und zu interpretieren. Im weiteren Sinn auch Zeichensysteme, die von Maschinen verarbeitet werden können. Siehe auch Kommunikation, Sprachregeln, Bedeutung, Bedeutungswandel, Information, Zeichen, Symbole, Wörter, Sätze, Syntax, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Übersetzung, Interpretation, Radikale Interpretation, Unbestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 15ff
Sprache/Laut/Laute/Frith: es gibt 1120 Möglichkeiten, 40 Laute im englischen wiederzugeben, aber
Italienisch: hier gibt es nur 33 Möglichkeiten, 25 Laute wiederzugeben.
Gehirn/Gehirnareal: beim Lesen gebrauchen Menschen, die in England aufgewachsen sind, etwas andere Hirnareale als solche, die in Italien aufgewachsen sind.
I 194
Spracherkennung/Computer/Frith: wie funktioniert die maschinelle Übersetzung von Lauten in Schriftzeichen?
Lösung: es werden interne Modelle entwickelt, die die Lücke überbrücken.
I 233
Sprache/Kultur/Frith: ohne die Fähigkeit, mentale Modelle der Welt zu entwickeln und mit anderen zu teilen, gäbe es weder Sprache noch Kultur.
Fremdpsychisches: mentale Modell eröffnen einen völlig neue Möglichkeit, das Verhalten anderer zu beeinflussen.
Physische Welt: hier wird Verhalten durch Belohnung und Strafe beeinflusst.
Mentale Welt: hier wird Verhalten durch Wissen verändert.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Frith I
Chris Frith
Wie unser Gehirn die Welt erschafft Heidelberg 2013

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.11.2017