Philosophie Lexikon der Argumente

 
Verhalten, Philosophie: Beobachtbare Veränderungen im beschreibbaren Zustand von lebenden Organismen, die von diesen Organismen selbst initiiert sind oder die eine Reaktion auf äußere Reize darstellen, bei denen eine gewisse Wahlmöglichkeit der Reaktion besteht. Flankierende Gedanken gehören nicht zum Verhalten, da sonst eine beliebige Ausweitung des Bezugsrahmens eine Bestimmung des Verhaltens unmöglich machen würde. Siehe auch Behaviorismus, Psychologie, Mentalismus, Naturalismus, Beobachtung.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 125
Verhalten/Lernen/Algorithmus/Frith: es gibt auch Algorithmen um zu lernen, was genau zu tun ist, um eine Belohnung zu erhalten:
I 126
TD-Algorithmus/Maschine/Lernen: (temporal difference): erlaubt, die richtige Handlungssequenz zu ermittelt (Auch Actor-Critic-Modell).
Kritik: der Kritiker kommentiert die Veränderung des Wertes vor und nach der Handlung (temporal difference). So wir d ein Pfad gefunden, der zur Belohnung führt.
Wert/assoziatives Lernen: hat gar keine genaue Entsprechung in der realen Welt!. Nur im Modell.
I 127
Assoziatives Lernen/Frith: konstruiert im Gehirn eine Weltkarte.
I 129
Bsp die Greiföffnung der Hand beim Griff nach einer Krische weitet sich, wenn ein Apfel in der Nähe liegt.
Gehirn: bereitet automatisch Handlungsprogramme vor, in Bezug auf Objekte in der Umgebung.
I 130
Karte/Landkarte/Gehirn/Frith: es gibt nur eine einzige „Weltkarte“ im Gehirn, nicht eine Folge von Karten. Die Karte selbst hat kein Gedächtnis. Es ist, als schaue man sich die Welt durch ein Kaleidoskop an. Eine falsche Vorhersage ändert das Muster und ersetzt das alte.
Kulturrelativismus/VsFrith: man könnte einwenden, dass sich der Geist sich ständig anpasst, eingebettet in eine Kultur, die das Werk vieler Gehirne ist.
FrithVsVs: das verkennt den Unterschied zwischen bewussten und unbewussten Abläufen.
Bewusstsein/Virginia Woolf: Bsp Roman The Waves (Die Wellen) hier werden die Bewusstseine in völliger Isolation voneinander beschrieben. Der Leser wird aber allen vertraut.
I 224
Imitation/Frith: es gibt einen Zwang, andere Menschen zu imitieren.
Bsp Studenten, die sich mit einem „Senioren-Wortschatz“ beschäftigen, gehen langsamer.


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Frith I
Chris Frith
Wie unser Gehirn die Welt erschafft Heidelberg 2013

> Gegenargumente gegen Frith

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.09.2017