Philosophie Lexikon der Argumente

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Metapher: Die Übertragung eines sprachlichen Ausdrucks in einen anderen Zusammenhang als den, in dem er erwartet wurde. Die Erwartung ergibt sich aus der Häufigkeit von bisherigen Verwendungen in bestimmten Kontexten. Durch die Übertragung wird ein Ausdruck, der eigentlich an der Stelle in der Rede erwartet wurde, ersetzt. Bedingung für die Ersetzung ist eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den Merkmalen von altem und neuem Ausdruck, die für das Verständnis erforderlich ist. Die Unwahrscheinlichkeit des Auftretens des neuen Ausdrucks ist eine Bedingung für die rhetorische Wirkung der Metapher.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Gärdenfors I 39
Metapher/Invarianzprinzip/Lakoff/Gärdenfors: (Lakoff 1993, p. 215) These: Metaphorische Abbildungen erhalten die kognitive Topologie (d.h. die Bild-Schema-Struktur) des Ausgangsbereichs in einer Weise, die mit der inhärenten Struktur des Zielbereichs übereinstimmt.
I 40
Gärdenfors: was übertragen wird, ist eher das Muster als die bereichsspezifische Information.

Lako I
G. Lakoff
Where Mathematics Come From: How The Embodied Mind Brings Mathematics Into Being 2001

Lako II
George Lakoff
On generative semantics Bloomington 1969

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017