Philosophie Lexikon der Argumente

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Schwarz I 42
Van InwagenVsmodaler Realismus/InwagenVsLewis: „Konkretismus“. Stalnaker: „extremer modaler Realismus“.
Schwarz I 64
Modaler Realismus/Mögliche Welten/VsLewis/Schwarz: manche: Lewis’ mögliche Welten müssten Teil der Wirklichkeit sein, weil „Wirklichkeit“, „Welt“ und „Realität“ synonyme Ausdrücke für die Gesamtheit aller Dinge sind. (Plantinga 1976, 256f Lycan 1979, 290): die Idee von realen Dingen außerhalb der Welt ist einfach inkonsistent.
Realität/Welt/LewisVsVs: Lewis unterscheidet zwischen Welt und Realität: „wirkliche Welt“ bezeichnet nur einen kleinen Teil aller Dinge (Realität beinhaltet Welt, Welt nur Teil der Realität). Damit lösen sich die Widersprüche auf.
Schwarz: das ist eine neutrale Formulierung des modalen Realismus. Frage: was soll die Realität raumzeitlich maximaler Gegenstände mit Modalität zu tun haben?
Modalität/van InwagenVsLewis/Schwarz: hier geht es doch darum, wie unsere Welt hätte sein können, nicht darum, wie irgendwelche von uns isolierten Dinge sind. (1885, 119,1986, 226), Plantinga 1987).
LewisVsVs: Modaloperatoren sind eben Quantoren über solche Dinge.
Van InwagenVsLewis: der Einwand geht tiefer: Bsp Angenommen, es gibt genau 183 raumzeitlich maximale Gegenstände. Das ist nicht analytisch falsch. Es kommt auch kein starrer Designator vor.
Schwarz I 65
Es könnte also wahr sein oder auch nicht. Lewis scheint zu behaupten, dass es so viele raumzeitlich maximale Gegenstände geben kann wie es Mengen gibt.
VsLewis: damit ist die Gesamtheit der Welten kontingent geworden!

Inwa I
Peter van Inwagen
Metaphysics Fourth Edition

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017