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Daisie Radner Heterophänomenologie: wie wir etwas über die Vögel und die Bienen lernen in D. Perler/M. Wild (Hg) Der Geist der Tiere Frankfurt 2005

Perler I 415
Farben/Sehen/Tier/Radner: Bienen. gegen unseren (400 800 nm) verschobener Frequenzbereich: 300 700 nm. Bienen sehen also kein Rot, dafür aber Ultraviolett. Sie können Gelbtöne (Raps, Schotendotter, Ackersenf) unterscheiden, die für uns gleich aussehen. Diese können wir wiederum unterschieden, wenn wir sie durch ein Ultraviolettfilter betrachten!
Def Purpur/Meyers Enzyklopädie: Mischfarbe, additiv aus den beiden Farben am Ende des Spektrums gebildet (je nach Gewichtung verschieden). Bsp Mensch. Rot und Blau, "Blaurot", kommt im Spektrum selbst nicht vor.
I 418
Purpur/Tier/Radner: für verschiedene Tiere verschiedene Purpur: "UV Purpur", "Bienen Purpur" usw.
Sehen/HP/Tier/Radner: 1. Person: es gibt Versuche, durch unscharfe, segmentierte Photographien zu simulieren, wie etwas für das Facettenauge der Bienen aussieht.
Radner. das gibt nur vor zu zeigen, wie es für die Bienen aussieht. In Wirklichkeit zeigt es, wie es für uns aussähe, wenn wir Facettenaugen hätten.
I 418
Umwelt/Tier/Radner: die (Uexküllsche) Umwelt eines Tiers kann unabhängig von irgendwelchen Überlegungen zu seiner Innenwelt erforscht werden.
I 419
Phänomenologie/Radner: meine Sichtweise kann man "Phänomenologie nennen: man beschreibt, wie die Welt einem Organismus erscheinen würde, wenn er die Sinneserlebnisse (3. Person) hätte, oder wie sie mir erscheinen würde, wenn ich bestimmte Merkmale mit ihm gemeinsam hätte (1. Person), um einen Aspekt der Sinnessysteme eines Organismus oder seines Erkennens von Objekten zu erklären oder vorherzusagen.

Tie I
D. Perler/M. Wild (Hg)
Der Geist der Tiere Frankfurt 2005



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017