Philosophie Lexikon der Argumente

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Identitätstheorie (Philosophie des Geistes): die These, dass Geistzustände nichts anderes als Zustände des Gehirns sind. Spielarten der Identitätstheorie sind die schwächere Annahme einer Typ-Typ-Identität und die stärkere Annahme einer Token-Token-Identität.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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II Patricia Smith Churchland Die Neurobiologie des Bewusstseins - Was können wir von ihr lernen? In Hügli/Lübcke (Hrsg) Philosophie im 20. Jahrhundert, Reinbek 1993
II 472
Identitätstheorie/Gehirn/Bewusstsein/Searle: Vs Identifikation von bewussten Zuständen mit Gehirnzuständen. Statt dessen: das Gehirn verursacht diese Zustände.
Korrelationen können ein Hinweis auf Kausalitäten sein, aber sie sind kein Hinweis auf Identität!
ChurchlandVsSearle: er sieht nicht, warum Wissenschaftler für Identität plädieren: sie ist je nach Datenlage plausibler als die Annahme von Verursachung von a durch ein unterschiedliches b.
(Aber Searle ist kein Dualist).
Identität statt Verursachung: Bsp Identität: Strom ist Elektronenfluss, er ist nicht die Verursachung dieses Flusses.
Bsp Gene sind nicht durch Basenpaare der DNS verursacht, sie sind diese Basenpaare.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Churla I
Paul M. Churchland
Matter and Consciousness Cambridge 2013

Churli I
Patricia S. Churchland
Touching a Nerve: Our Brains, Our Brains New York 2014

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.10.2017