Philosophie Lexikon der Argumente

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Lernen: das Erwerben der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Zeichen, Symptomen oder Symbolen und Gegenständen herzustellen. Dazu gehört auch z.B. das Wiedererkennen und Erinnern von Mustern, Ähnlichkeiten, Sinneswahrnehmungen, Selbstwahrnehmung usw. Beim Lernen wird im Idealfall die Fähigkeit erworben, Verallgemeinerungen auf zukünftige Fälle anzuwenden. Siehe auch Wissen, Wissen-wie, Kompetenz.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I Peter Lanz Vom Begriff des Geistes zur Neurophilosophie in: Hügli/Lübcke (Hrsg) Philosophie im 20. Jahrhundert, Reinbek 1993
Lanz I 303
Lernen/Fodor: Erwerb der Muttersprache: Darstellen und Prüfen von Hypothesen darüber, welche Teile der natürlichen Sprache mit welchen Teilen der angeborenen »Sprache des Denkens« (Mentalesisch) korrelieren.
ChurchlandVsFodor: daraus würde folgen, dass man in gewissem Sinne keine neuen Begriffe lernen kann.
Wenn Meinungen Relationen zu Sätzen der »Sprache des Denkens« sind, dann muss für jede Meinung irgendwo ein Satz gespeichert sein. Muss dann auch für jede stillschweigend gehegte Meinung ebenfalls ein Satz in der »Sprache des Denkens« gespeichert sein? Das überstiege die Kapazitätsgrenzen. Aber diese Speicherung reichte auch gar nicht aus, die Sätze müssten auch zugänglich sein und zur rechten Zeit verfügbar. Außerdem müssen die Verknüpfungen dem Organismus durchsichtig sein (wenn auch nicht dem Bewusstsein). (ChurchlandVsMentalesisch).

Churla I
Paul M. Churchland
Matter and Consciousness Cambridge 2013

Churli I
Patricia S. Churchland
Touching a Nerve: Our Brains, Our Brains New York 2014

> Gegenargumente gegen Churchland



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017