Philosophie Lexikon der Argumente

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Propositionale Einstellung, Philosophie: Die Haltung einer Person in Bezug auf einen Gegenstand, oft in Form eines Dass-Satzes ausgedrückt. Bsp Paul glaubt, dass Elmar dasselbe glaubt wie er selbst. Für propositionale Einstellungen gelten besondere Identitätsbedingungen, da man berücksichtigen muss, was der Person bekannt ist und welchen Sprachgebrauch sie hat. Siehe auch Propositionen, Identitätsbedingungen, Opazität.
 
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Cresswell II 55
Kausale Rolle/Fodor/propositionale Einstellungen/CresswellVsFodor: Fodor ist an der kausalen Rolle interessiert, die Glauben und Wünsche im Verhalten spielen. Das versteht in Begriffen der Manipulation von Formeln in einem mentalen Code.
Patricia ChurchlandVsFodor: (1980) das wird halbbewussten und unbewussten Einstellungen nicht gerecht.
II 56
Kausale Rolle/CresswellVsFodor: was wären denn das für Entitäten, die in einer Kausalerklärung vorkommen müssten? Bsp
(3) Fodor glaubt, dass Bedeutungen im Kopf sind.
Mentalesisch/CresswellVsFodor: Angenommen, Bedeutungen wären interne Repräsentationen.
Problem: (3) kann von verschiedenen Personen zu verschiedenen Gelegenheiten gesagt werden, muss dann aber dieselbe Bedeutung haben! Wenn wir das nicht annehmen, gibt es überhaupt kein Problem mit propositionalen Einstellungen.

Churla I
Paul M. Churchland
Matter and Consciousness Cambridge 2013

Churli I
Patricia S. Churchland
Touching a Nerve: Our Brains, Our Brains New York 2014

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Churchland
> Gegenargumente zu Propositionale Einstellungen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017