Philosophie Lexikon der Argumente

 
Repräsentation, Philosophie: Angenommene innere Gegebenheiten wie z.B. bildliche Vorstellungen oder sprachliche Vervollständigungen, die sich als Assoziationen einstellen oder unter Umständen durch Rekonstruktion erarbeitet werden. In einem weiteren Sinn sind auch Sätze, Wörter und Symbole Repräsentationen innerhalb eines Zeichensystems. Siehe auch Wahrmacher, Vorstellung, Sätze, Propositionen, Intensionen, Korrespondenz, Sprechakttheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Fodor IV 189
Repräsentation/Realität/Churchland: These: Das Gehirn repräsentiert verschiedene Aspekte der Realität durch eine Position in einem geeigneten Zustandsraum.
Fodor/Lepore: uns braucht hier nur der neurophysiologische Aspekt zu interessieren.
Er beruft sich auf Quines vertrautes Bild der Theorie als Netzwerk von Überzeugungen: am Rand Beobachtungssätze, leicht revidierbar, im Zentrum theoretische Begriffe und logische Relationen, nicht leicht revidierbar. Dennoch sind die einzigen festen Knoten gerade die Beobachtungsbegriffe! Sie sind eben an die Beobachtungsbedingungen geknüpft, während die inferentiellen Bedingungen an Relationen untereinander geknüpft sind. (kausal/assoziativ).
Fodor IV 200
Repräsentation/neurophysiologisch/Geist/Gehirn/Fodor/LeporeVsChurchland: Farben werden nicht als Frequenzen repräsentiert!
Das Gehirn repräsentiert rote Dinge als rot und Tanten als Tanten! (Nicht als Gegenstände mit gewissen psychophysischen Eigenschaften).
Sonst könnten wir alles mit Introspektion herausbekommen.
Introspektion/Fodor/Lepore: würde funktionieren, wenn das Gehirn Farben als Frequenzen repräsentierte, aber es repräsentiert rote Dinge einfach als rot und Tanten als Tanten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Churla I
Paul M. Churchland
Matter and Consciousness Cambridge 2013

Churli I
Patricia S. Churchland
Touching a Nerve: Our Brains, Our Brains New York 2014

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.09.2017