Philosophie Lexikon der Argumente

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P. Lorenzen Ein dialogisches Konstruktivitätskriterium (1959) in Karel Berka/L. Kreiser Logik Texte Berlin, 1983

Berka I 270
Wahrheit/Dialogische Logik/Lorenzen: mit den unendlichen induktiven Definitionen kann man z.B. den semantischen Wahrheitsbegriff zu einem dialogisch definiten Begriff machen.
Dort handelt es sich um zwei Mengen, die
Menge T der wahren Formeln und die
Menge F der falschen Formeln.
I 271
Sind die Formeln mit den logischen Partikeln aus entscheidungsdefiniten Primformeln aufgebaut, so werden T (wahr) und F (falsch) wie folgt unendlich induktiv definiert:

A e T u B e T > A u B e T

A e F > A u B e F

B e F > A u B e F

(entsprechend für v)

A e F > i A e T

A e T > i A e F

(n)A(n) e T > (x)A(x) e T

A(n) e F > (x)A(x) e F

(entsprechend für (Ex)).
Fundierung/Lorenzen: für diese Definition braucht man keine Ordinalzahlen als Schrittzahlen, denn das Definitionsschema ist "fundiert". D.h. man ist nach endlich vielen Schritten bei einer Primformel.

Lorn I
P. Lorenzen
Constructive Philosophy Cambridge 1987

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017