Philosophie Lexikon der Argumente

 
Intuitionismus: A. Der Intuitionismus in der Mathematik geht davon aus, dass die zu untersuchenden Gegenstände wie z.B. Zahlen erst im Prozess der Untersuchung konstruiert werden und daher keine fertigen Gegenstände sind, die entdeckt werden. Das hat unter anderem Auswirkungen auf die doppelte Negation und den Satz vom ausgeschlossenen Dritten.
B. Der Intuitionismus der Ethik nimmt an, dass moralische Prinzipien feststehen und unmittelbar (oder intuitiv) wissbar sind.


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Thiel I 254
Intuitionismus/Brouwer: nannte "Intuition" in seiner Dissertation 1907 eine "inhaltlose Abstraktion des Zeitempfindens", als Basis aller intellektueller Tätigkeit des Menschen. (>Kant.)
Negation/Kolmogorov: 1932 deutet das Negat "~A" als die Behauptung, aus der Annahme eines Beweises für A einen Widerspruch herleiten zu können.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Brouwer, L. E. J.

T I
Chr. Thiel
Philosophie und Mathematik Darmstadt 1995

> Gegenargumente gegen Brouwer
> Gegenargumente zu Intuitionismus

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.09.2017