Philosophie Lexikon der Argumente

 
Satz vom Ausgeschlossenen Dritten: eine Behauptung ist entweder wahr oder falsch. "Es gibt kein Drittes". Siehe auch Bivalenz, Zweiwertigkeit, Antirealismus, Mehrwertige Logik, Intuitionismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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A. d'Abro Die Kontroversen über das Wesen der Mathematik 1939 in Kursbuch 8 Mathematik 1967
53
Satz vom ausgeschlossenen Dritten/VsBrouwer: spricht die Tatsache, dass die Antinomien nicht nur in Verbindung mit unendlichen Mengen auftreten.
Bsp Lügner Paradoxon. Hier schien das Prinzip vom logisch ausgeschlossenen Dritten ebenfalls nicht zu gelten.
54
Bsp Russells Barbier Paradoxon, wobei der Barbier jeden in der Stadt rasiert mit Ausnahme derer, die sich selbst rasieren. Auch hier gilt nicht der Satz vom ausgeschlossenen Dritten, ohne dass unendliche Mengen vorkommen.

Die Intuitionisten behaupten mit Poincaré, dass Antinomien ohne Unendlichkeiten läppisch seien.
Poincaré: Die Antinomien gewisser Logiker sind einfach zirkulär.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
d’Abro, A.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.09.2017