Philosophie Lexikon der Argumente

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Logik: die Lehre von der Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit von Relationen zwischen Aussagen und damit der Gültigkeit der Zusammensetzungen dieser Aussagen. Insbesondere geht es darum, ob Schlüsse aus bestimmten Vorgaben wie Prämissen oder Vordersätzen erhalten werden können. Logische Formeln sind zunächst nicht interpretiert. Erst die Interpretation, d.h. die Einsetzung von Werten, z.B. Gegenständen anstelle der freien Variablen macht die Frage nach ihrer Wahrheit sinnvoll.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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A. d'Abro Die Kontroversen über das Wesen der Mathematik 1939 in Kursbuch 8 Mathematik 1967
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Logik/Hilbert/d‘Abro: Arithmetik ist in der Tat als Teil der Logik zu betrachten, bei aufmerksamer Betrachtung sehen wir jedoch, dass bei der Formulierung der Gesetze der Logik bereits bestimmte fundamentale Begriffe der Arithmetik verwendet worden sind, z.B. der Begriff der Menge und teilweise auch der Zahl.
Wir geraten somit in einen Zirkel. Um das zu vermeiden, ist daher eine simultane Entwicklung der Logik und der Arithmetik erforderlich.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.06.2017