Philosophie Lexikon der Argumente

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Macht: Macht ist die Fähigkeit einer Gruppe, eines Staates oder eines Individuums, Handlungen, Verhalten und Entscheidungen anderer Staaten, Gruppen oder Individuen zu beeinflussen. Mittel der Beeinflussung sind die Aussicht auf Belohnungen und Strafen oder ein Wissen, das nur einer Seite zur Verfügung steht. Siehe auch Recht, Geschichte, Gesellschaft.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Blask I 17
Macht/BaudrillardVsFoucault: Machttheorie: ihr Gegenstand hat sich radikal verändert: nicht mehr wie bei Foucault in abgesteckten Bereichen wie Staat und Gefängnis sondern überall. Baudrillard: Die Macht ist zu bloßen Zeichen ihrer selbst mutiert. Foucault kann nur über die Macht sprechen, weil sie bereits verschwunden ist.
Baudrillard These: Macht ist nur noch da, um zu verbergen, dass sie eigentlich nicht mehr da ist. Macht es sollte grenzenlos affirmiert werden, damit sie sich schließlich gegen sich selbst wendet.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Baud I
J. Baudrillard
Simulacra and Simulation (Body, in Theory: Histories) Ann Arbor 1994

Baud II
Jean Baudrillard
Der symbolische Tausch und der Tod Berlin 2009

Blask I
Falko Blask
Jean Baudrillard zur Einführung Hamburg 2013



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.06.2017