Philosophie Lexikon der Argumente

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Gabriele Röttger-Denker Barthes zur Einführung Hamburg 1989
Röttger I 13
Mythen des Alltags: nicht nur gegen das kleinbürgerliche gute Gewissen ankämpfen, sondern gegen das symbolische und semantische System unserer Zivilisation insgesamt.
I 15
Mythos/Barthes: Doppelseitigkeit: er bemächtigt sich eines semiologischen Systems, produziert Bedeutetes und Bedeutendes, Zeichen und Bedeutung. Sein »erstes System« hat Bedeutung, Sinn, Geschichte. Der Sinn wird im Mythos zur Form, dadurch wird all ihrer, die Geschichte verflüchtigt sich. Der Mythos deformiert, er verwandelt Geschichte in Natur.
I 17
Mythos: gerade eine widerständige Sprache wie die Poesie fällt dem Mythos leicht in die Hände. Sie wird in ein leeres Bedeutendes verwandelt, das dazu dient, die Poesie zu bedeuten. »Gestohlene Sprache«.
Mythos: stellt fest und erklärt nichts. So wird evident, dass es letztlich keinen »linken« Mythos gibt. Der Mythos »steht rechts«.
Barthes: was wir tun müssen ist: eine Ausübung des Wirklichen und der Menschen suchen«.
I 18
Bsp Mythos:1. »Die große Familie der Menschen« (Fotoausstellung) es wird auf eine dahinterliegende, identische »Natur« verwiesen, die letztlich nur durch einen starken Willen, den Gottes nämlich, zu erklären ist.
Röttger-Denker I 20
Bsp Mythos 2 »Rhetorique de l'image «. (Reklamebild). Drei Botschaften:
1. Linguistische Nachricht
2. Kodierte ikonische (symbolische) Nachricht
3. Nicht-kodierte ikonische (buchstäbliche) Nachricht.
I 25
Bsp Mythos 3 »Die Sprache der Mode«.

Barth I
R. Barthes
Mythologies: The Complete Edition, in a New Translation New York 2013

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017