Philosophie Lexikon der Argumente

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Ästhetik: Ästhetik ist in der philosophischen Tradition allgemein die Lehre von der Wahrnehmung. Im engeren Sinn ist es die Untersuchung der Frage, warum wir gewisse Dinge schön bzw. hässlich finden. Hier werden geschichtliche Wandlungen ebenso berücksichtigt wie kulturelle Unterschiede. In der Moderne kommt die Fragestellung nach der aufklärerischen Wirkung und der gesellschaftlichen Gestaltungsmacht von Kunstwerken hinzu. Siehe auch Kunst, Kunstwerke, Schönheit, Wahrnehmung, Gesellschaft, Autonomie, Erkennen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Norbert Bolz, Willem van Reijen, Walter Benjamin Frankfurt 1991
I 19
Ästhetik/Benjamin: meldet ihren Anspruch im Begriff der Kritik an. Vor allem durch romantische Kantrezeption bei Friedrich Schlegel.
I 15
Geschichte/Benjamin: Geschichte ist bei Benjamin mit Ästhetik verschränkt.
I 107
Ästhetik/Benjamin: wird zur neuen Leitwissenschaft als Wahrnehmungswissenschaft. Objekte: Mode, Reklame, Afichen (Plakate), Architektur, alles wird zum entzifferbaren Bild. Befreiung des Objekts von der Aura.
I 109
Schlüsselfunktion: Montage und Bildbeschriftung. Extreme: das "literarische Spektrum von Photo im Detail und dem Plan des Strukturganzen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

> Gegenargumente gegen Benjamin



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.06.2017