Philosophie Lexikon der Argumente

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Sophisten: Die Sophisten waren eine Gruppe der griechischen Antike zwischen etwa 450 und 380 v. Chr., die keine geschlossene Lehre ausbildete. Ihre Vertreter zogen unter anderem die überlieferte Götterlehre in Frage, ohne allerdings die Existenz der Götter zu leugnen. Siehe auch Protagoras, Kritias, Gorgias, Thrasymachos, Hippias, Antiphon, Kallikles.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 8
Sophisten/Taureck: zeitgenössische Bedeutung: "Kenntnisreiche, erfahrene Männer".
Wendung zum Menschen, zu anthropologischen Fragen. Beziehung des Menschen zum Staat.
Davor standen Sein, Kosmos, Natur im Vordergrund.
I 9
Mit den Sophisten wird Geld- und Machtstreben in Verbindung gebracht. "Huren des Wissens": so lässt der Schriftsteller den Sokrates sprechen.
Sophisten traten als Lehrer für öffentliche Rede auf. Zeit der Herrschaft der "30 Tyrannen": 404 - 403, Peloponnesischer Krieg: 431 - 404.
Beschlüsse der Volksversammlung waren Mehrheitsbeschlüsse.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Tau I
B. H.F. Taureck
Die Sophisten Hamburg 1995

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.11.2017