Philosophie Lexikon der Argumente

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I 101
Asymmetrie/epistemische Asymmetrie/Chalmers: wenn wir alle physikalischen Tatsachen über die Welt hätten, würde aus ihnen nicht die Existenz von Bewusstsein folgen.
I 102
Die Tatsache, dass es überhaupt Bewusstsein kommt rührt in erster Instanz aus meinem Erleben in der ersten Person, nicht aus irgendeiner externen Beobachtung.
Alles, was sich aus den bekannten physikalischen und biologischen Tatsachen folgern ließe ist, dass es Leute gibt, die behaupten, ein Bewusstsein zu haben.
Eliminativismus/Chalmers: ist nur wegen unseres eigenen, persönlichen Erlebens für uns eine unvernünftige Position.
Epistemische Asymmetrie/Chalmers: besteht darin, dass wir Erkenntnisse über unser Bewusstsein nur aus unserem eigenen Bewusstsein haben. Diese Asymmetrie gilt nicht für andere Volkswirtschaften, andere Leben usw. Grund: diese supervenieren logisch auf dem Physischen.
Bewusstsein: wäre es logisch supervenient auf dem Physischen, bestünde die epistemische Asymmetrie nicht.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014

> Gegenargumente gegen Chalmers
> Gegenargumente zu Asymmetrie

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.09.2017