Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 315
Asymmetrie/Strafen/Belohnung/Rawls: die Verteilung ökonomischer und sozialer Vorteile läuft vollständig anders ab als im Strafrecht. (Siehe L. A. Hart, The Concept of Law (Oxford, 1961), p. 39; Joel Feinberg, Doing and Deserving (Princeton, 1970) ch. V.)
Rawls: Belohnungen sind nicht die Umkehrung von Strafen im Strafrecht. Die Funktion von ungleichen Löhnen ist es, die ungleichen Ausbildungskosten zu berücksichtigen und Individuen an die Stellen zu locken, wo sie am meisten benötigt werden.
In einer wohlgeordneten Gesellschaft gäbe es keine Notwendigkeit für ein Strafrecht, außer in dem Maße, wo das Versicherungs-Problem es notwendig machte (Siehe Isolation/Sen). Die Frage der Strafjustiz gehört zur partiellen Konformitätstheorie, während die Verteilungsgerechtigkeit zur strikten Konformitätstheorie gehört. Verteilung und Vergeltung als die jeweilige Kehrseite des anderen zu betrachten, ist völlig fehlgeleitet.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls
> Gegenargumente zu Asymmetrie

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