Philosophie Lexikon der Argumente

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Peter Gärdenfors
I 155
Funktion/Funktionale Eigenschaften von Handlungen/Gärdenfors: funktionale Eigenschaften von Handlungen sind nicht leicht in Objektkategorien zu analysieren. Bsp Paul Auster fragt in seinem Buch City of Glass: Was passiert, wenn ein Ding (sic, nicht Handlung) seine Funktion nicht mehr erfüllt? Ist es noch dasselbe Ding? (Auster, 1992, p. 77).
Lösung/Gärdenfors: es geht darum, was ein Ding leisten kann bzw. was es erlaubt. („afford“).
I 157
Der Ausdruck „afford“ ist aus Gibsons Theorie der Wahrnehmung entliehen (Gibson, 1979). Allerdings intepretiert Gibson den Begriff realistisch, d.h. unabhängig vom Betrachter, während ich ihn auf den conceptual space (des Betrachters) beziehe.
These über funktionale Eigenschaften/Gärdenfors: eine funktionale Eigenschaft eines Objekts ist eine konvexe Menge von Handlungen in denen das Objekt in den zugrundeliegenden Kräftemustern involviert ist.
Letztlich können funktionale Eigenschaften prinzipiell durch Kräfte erklärt werden.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014

> Gegenargumente gegen Gärdenfors



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017