Philosophie Lexikon der Argumente

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Lernen: das Erwerben der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Zeichen, Symptomen oder Symbolen und Gegenständen herzustellen. Dazu gehört auch z.B. das Wiedererkennen und Erinnern von Mustern, Ähnlichkeiten, Sinneswahrnehmungen, Selbstwahrnehmung usw. Beim Lernen wird im Idealfall die Fähigkeit erworben, Verallgemeinerungen auf zukünftige Fälle anzuwenden. Siehe auch Wissen, Wissen-wie, Kompetenz.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Peter Gärdenfors
I 26
Lernen/Konvexität/Gärdenfors: dass Eigenschaften konvex sind (d.h. dass im Qualitätsraum dazwischenliegende Punkte dieselbe Eigenschaft haben wie äußere Punkte mit dieser Eigenschaft) erleichtert das Lernen von Kategorien.
I 42
Lernen/Gärdenfors: bei Lernen von Begriffen müssen wir von wenigen Exemplaren ausgehen, die wir dann verallgemeinern. (siehe Reed, 1972; Nosofsky, 1986, 1988; Langley, 1996). Wenn wir Prototypen annehmen, können wir sagen, dass typische Instanzen aus den Beispielen gewonnen werden, und zwar indem man so etwas wie eine mittlere Position im Bereich findet. (Langley, 1996, p.99).
Diese mittlere Position kann man dann wiederum für eine Voronoi-Tesselierung des Bereichs gebrauchen. ((s) Aufteilung des Bereichs in angrenzende Abschnitte mit einem jeweiligen Zentrum.) > Prototyp/Gärdenfors.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014

> Gegenargumente gegen Gärdenfors



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017