Philosophie Lexikon der Argumente

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Negation, Philosophie, Logik: Verneinung eines Satzes. In der Logik durch Voranstellung des Negationssymbols. Alltagssprachlich ausgedrückt durch das Wort „nicht“, das an verschiedenen Positionen des Satzes stehen kann. Wenn die Negation sich nur auf ein Satzteil bezieht, muss das durch die Position deutlich gemacht werden, z.B. kann ein Prädikat abgesprochen werden, ohne den ganzen Satz zu verneinen. In der Logik unterscheidet man daher auch innere und äußere Negation durch den Gebrauch verschiedener Symbole.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Peter Gärdenfors
I 238
Negation/Linguistik/Semantik/Gärdenfors: wir sollten Negation nicht wahrheitsfunktional behandeln, weil es in der Sprache Formen wie „Loshaken“ gibt, die eine andere Form haben, als einem Satz das Wort „nicht“ hinzuzufügen und seinen Wahrheitswert umzudrehen.
Lösung/Gärdenfors: wir untersuchen die kommunikative Funktion von Negation. (Siehe Verhagen, 2005).
I 239
Negation/Verhagen: These Negation fungiert als ein „Raumbildner“. (Fauconnier, 1984; Langacker, 2003; Verhagen 2005, pp. 29-30).
Negation/Logik/Gärdenfors: nur auf der dritten Ebene der Kommunikation (Koordination der Bedeutungen) hat Negation ihre traditionelle logische Rolle.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014

> Gegenargumente gegen Gärdenfors



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.08.2017