Philosophie Lexikon der Argumente

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Propositionen, Philosophie: Propositionen werden als die Bedeutungen von Sätzen bezeichnet, wobei ein Satz als Zeichenkette aufgefasst wird, die noch in Bezug auf eine Situation oder eine Sprecherin interpretiert werden muss. Bsp Ich bin hungrig hat aus dem Mund jedes neuen Sprechers eine andere Bedeutung. Dagegen hat der Satz I am hungry aus dem Mund des Sprechers, der zuerst den deutschen Satz geäußert hat, dieselbe Bedeutung wie der von ihm geäußerte deutsche Satz. Siehe auch Bedeutung, propositionale Einstellungen, Identitätsbedingungen, Opazität, Äußerungen, Sätze.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Peter Gärdenfors
I 176
Propositionen/Gärdenfors: da mögliche Welten kognitiv unzugänglich sind, können Propositionen keine Mengen von möglichen Welten sein.
Außerdem nehme ich nicht an, dass zwischen Sätzen und ihren Propositionen semantisches Mapping besteht. Der Grund ist, dass die Bedeutung von Sätzen meist hochgradig kontextabhängig ist.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017