Philosophie Lexikon der Argumente

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Peter Gärdenfors
I 163
Verursachung/Vektordarstellung/Linguistik/Gärdenfors: (vgl. Wolff, 2007, 2008, 2012): wir unterscheiden zwischen Kräften und Zustandsveränderung. Dann haben wir einen Resultatvektor und einen Kraftvektor. Die Vektordarstellung von Kräften liefert eine natürliche Verräumlichung von Verursachung, die das Modell mit anderen Anwendungen des Conceptual Space (Begriffsraums) vereinigt. Bsp Identitätsvektor: hat eine Länge von Null. Das heißt aber nicht, dass der Kraftvektor gleich Null sein muss. (Siehe Croft, 1991, p. 269):
Verursachung/Croft/Gärdenfors: (Croft, 1991, p. 269) Checkliste für ein „idealisiertes kognitives Modell eines einfachen Ereignisses“:
(i) Einfache Ereignisse sind Segmente des kausalen Netzwerkes.
(ii) Einfache Ereignisse involvieren Individuen, die mit anderen Individuen interagieren (Kraftübertragung).
(iii) Kraftübertragung ist asymmetrisch, mit getrennten Teilnehmern
(iv) Einfache Ereignisse nicht nichtverzweigte Kausalketten
(v) Einfache Ereignisse sind unabhängig, d.h. sie können vom Rest des kausalen Netzwerks isoliert werden.
Gärdenfors: mein eigenes Modell erfüllt die meisten dieser Bedingungen. Dennoch:
I 165
GärdenforsVsCroft: seine Kriterien decken nicht alle Aspekte von Verursachung ab: auch die Veränderungen am Objekt (patient) müssen berücksichtigt werden.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017