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Terrence W. Deacon über Induktion – Lexikon der Argumente

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Induktion/Spracherwerb/Deacon: Lernen kann im weitesten Sinn als logische Induktion verstanden werden. Nach Willam Ramsey und Stephen Stich könnte nicht mal ein Wissenschaftler, der alle empirischen Informationen über bisher getätigten Äußerungen hat,
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die Regeln einer Sprache daraus induktiv bestimmen(1). (Siehe auch >Sprachregeln, Problem der >Induktion). Es wäre praktisch unmöglich, alle möglichen Varianten in überschaubarer Zeit auszuschließen.
Sprachlernen/Deacon: geschieht aber nicht auf diese induktive Weise. Lernen ist vielmehr ein Zusammenbringen des Lernprozesses mit den Mustern, die gelernt werden sollen. Das ist in manchen Fällen effizienter, in anderen viel weniger effizient. Das betrifft vor allem das Lernen von Symbolsystemen. Siehe Symbole/Deacon.


(1) W. Ramsey und S. Stich, (1991): Connectionism and three levels of nativism in W. Ramsey, S. Stich and D. Rumelhart (Hrsg.) Philosophy and Connectionist Theory, Hillsdale, NJ.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

Dea I
T. W. Deacon
The Symbolic Species: The Co-evolution of language and the Brain New York 1998

Dea II
Terrence W. Deacon
Incomplete Nature: How Mind Emerged from Matter New York 2013

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