Psychologie Lexikon der Argumente

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Interpretation: A. Das Aufstellen von Aussagen über andere Aussagen, wobei sich die neuen Aussagen des Vokabulars der ursprünglichen Aussagen bedienen sowie eventuell neues Vokabular einführen. Wird kein neues Vokabular eingeführt, kann neue Information durch Umstellung der syntaktischen Elemente gewonnen werden.
B. In der Logik das Einsetzen von Werten (Gegenständen) anstelle der Konstanten bzw. freien Variablen.


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Terrence W. Deacon über Interpretation – Lexikon der Argumente

I 63
Interpretation/Deacon: dass Wörter (Geräusche, Gesten) auf etwas referieren, ist diesen nicht intrinsisch, sondern ergibt sich aus einem Interpretationsvorgang, einer kognitiven Aktion. Diese interpretativen Antworten können wir nach Peirce Interpretant nennen.
Interpretant/Kognition/Deacon: der Interpretant ist, was auch immer einen dazu befähigt, aus einem Zeichen und seinem Kontext die Referenz herauszufinden. Das muss nicht ausschließlich im Kopf stattfinden.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

Dea I
T. W. Deacon
The Symbolic Species: The Co-evolution of language and the Brain New York 1998

Dea II
Terrence W. Deacon
Incomplete Nature: How Mind Emerged from Matter New York 2013

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