Psychologie Lexikon der Argumente

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Übersetzung, Philosophie: Philosophisch interessant an der Übertragung eines Texts in eine andere Sprache ist ihre Unbestimmtheit – die prinzipielle Unmöglichkeit, zwischen verfügbaren konkurrierenden Versionen zu wählen, wenn über die Ausgangssprache zu wenig bekannt ist. Siehe auch Gavagai, Idiolekt, Übersetzungsunbestimmtheit, Unbestimmtheit, Übersetzungshandbuch, Ostension, Zeigen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Terrence W. Deacon über ��bersetzung – Lexikon der Argumente

I 314f
Übersetzung/Gehirn/Lateralisierung/Deacon: die Aufteilung von Aufgaben auf die beiden Gehirnhälften (Lateralisierung) unterliegt in starkem Maße der Entwicklung des Individuums. Bei Simultandolmetschern entwickelt sich oft eine Präferenz eines Ohrs für die eine der beiden Sprachen, die sie oder er übersetzt. Eine Beeinflussung der Lateralisierung ist bei jungen Erwachsenen möglich, nicht aber bei Kindern.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

Dea I
T. W. Deacon
The Symbolic Species: The Co-evolution of language and the Brain New York 1998

Dea II
Terrence W. Deacon
Incomplete Nature: How Mind Emerged from Matter New York 2013

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