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Michael Sandel über Werte – Lexikon der Argumente

Mause I 179f
Werte/Sandel: Sandel These: Bestimmte Güter verändern ihre moralische Qualität, wenn man sie einer Allokation durch den Markt überlässt. In solchen Fällen sind die Ergebnisse des Marktes selbst bei einstimmigem (pareto-verbesserndem) Markttausch nicht immer wünschenswert. (1)
Märkte/Sandel: Märkte beherrschen unser Leben wie nie zuvor – und im Zuge dessen auch unsere damit verbundenen Wertvorstellungen. Dies sei nicht das Ergebnis einer bewussten Entscheidung, sondern eines lang anhaltenden, kaum merklichen Prozesses. Kein anderes Organisationsprinzip habe bei der Produktion und Distribution von Gütern so viel Wohlstand und Überfluss hervorgebracht. Doch seien dadurch zugleich auch die Wertvorstellungen der Menschen beeinflusst.
Ökonomie/Sandel: Ökonomie sei mehr und mehr zu einer „Herrschaftswissenschaft geworden.

1. Michael Sandel, Was man für Geld nicht kaufen kann: Die moralischen Grenzen des Marktes. Berlin 2012.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Sand I
Michael Sandel
The Procedural Republic and the Unencumbered Self 1984

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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