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Lerntheorie: Die Lerntheorie beschreibt, wie Schüler beim Lernen Wissen aufnehmen, verarbeiten und behalten. Sie berücksichtigt kognitive, emotionale und umweltbedingte Einflüsse sowie Vorerfahrungen. Siehe auch Lernen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Jeffrey A. Gray über Lerntheorie – Lexikon der Argumente

Corr I 358
Lerntheorie/Gray: Gray's (1975)(1) Elemente einer Zwei-Prozess-Theorie des Lernens, die vollständig verkörpert ist [die Tradition des Hull] (siehe Lerntheorie/Hull, Hull 1952(2)) in der Persönlichkeitspsychologie.
Hull: reduzierte alle Formen der motivational orientierten Verstärkung auf einen einzigen Prozess der "Trieb-Reduktion"; wie von Gray (1975(1), S. 25) festgestellt, unterscheidet sich der "Hull'sche Begriff des allgemeinen Triebes, soweit es tragfähig ist, in keiner wichtigen Hinsicht von dem der Erregung".
Auf der realen Nervensystemseite der Medaille wurde die konzeptionelle Arbeit des Nervensystems durch neurophysiologische Erkenntnisse gestärkt, die auf spezifische Emotionszentren im Gehirn hinweisen (z.B. die "pleasure centres" - Genusszentren; Olds und Milner 1954(3); siehe Corr 2006(4)).
>Emotionen/Gray.


1. Gray, J. A. 1975. Elements of a two-process theory of learning. London: Academic Press
2. Hull, C. L. 1952. A behaviour system. New Haven: Yale University Press
3. Olds, J. and Milner, P. 1954. Positive reinforcement produced by electrical stimulation of septal area and other regions of rat brain, Journal of Comparative and Physiological Psychology 47: 419–27
4. Corr, P. J. 2006. Understanding biological psychology. Oxford: Blackwell


Philip J. Corr, „ The Reinforcement Sensitivity Theory of Personality“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
"Vs" stellt inhaltliche Differenzen dar, nicht unbedingt den zeitlichen Verlauf einer Kontroverse.


Gray, Jeffrey A.

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

Corr II
Philip J. Corr (Ed.)
Personality and Individual Differences - Revisiting the classical studies Singapore, Washington DC, Melbourne 2018

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