Psychologie Lexikon der Argumente

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Regelfolgen, Philosophie: Ausdruck für ein Problem das L. Wittgenstein formuliert hat, indem er ausschloss, dass eine Person eine Regel befolgen könne, die nur für sie als Individuum gilt. Siehe auch Privatsprache, Regeln, Empfindungen, Bedeutung, Käfer-Beispiel.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Michael Esfeld über Regelfolgen – Lexikon der Argumente

I 102ff
Regelfolgen/Wittgenstein: Einer Regel zu folgen glauben ist kein Folgen - deshalb kann man einer Regel nicht privat folgen, weil sonst das bloße Glauben dasselbe wie Folgen wäre.
I 156ff
Normativitätsproblem/Kripkes Wittgenstein: Wie erkennt man, ob eine Fortsetzung der Reihe die korrekte ist? Kausalität reicht nicht. Dadurch wird das Problem verschoben: Welches ist die richtige Kausalität? "Reale Essenz" (Mikrostruktur): Welches ist die richtige? Auch Aristoteles' natürliche Form wirft die Frage auf, wie man sie erkennt.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002

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> Gegenargumente gegen Esfeld

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