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John Stuart Mill über Rechte – Lexikon der Argumente

Gaus I 109
Rechte/Mill/Gaus: In "On Liberty" (Über die Freiheit) vertritt J. S. Mill sein "sehr einfaches Prinzip - dass der einzige Zweck, für den die Menschen, einzeln oder kollektiv, bei der Einmischung in die Handlungsfreiheit einer beliebigen Anzahl ihnen garantiert ist - darin besteht, Schaden von anderen abzuwenden" (1963a(1): Kap. 1, Abs. 1, Para. 9). Mill vertritt eine radikal liberale Theorie des politischen Rechts: Zwang - zu dem auch sozialer Druck gehört, der darauf abzielt, jede Handlung A zu verhindern - muss mit der Begründung gerechtfertigt werden, dass A einen Schaden für andere darstellt, und der Zwang soll diesen Schaden verhindern (...). Ein großer Teil der neueren liberalen Theorie widmet sich der Erläuterung dieses Schadensprinzips und der Frage, ob es wirklich als alleiniger Grund für gerechtfertigten Zwang dienen kann. >Rechte/Liberalismus.


1. Mill, John Stuart (1963a) On Liberty. In J. M. Robson, (Hrsg.), The Collected Works of John Stuart Mill. Toronto: University of Toronto Press, Bd. XVIII, 213–301. Kap. 1, Para. 9.

Gaus, Gerald F. 2004. „The Diversity of Comprehensive Liberalisms.“ In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications.

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Höffe I 350
Rechte/Mill/Höffe: [Mill] erkennt dann die traditionelle Unterscheidung von vollkommenen (Gerechtigkeits-) und unvollkommenen (Wohltätigkeits-)Pflichten an. Schließlich behauptet er, ein Recht zu haben bedeute, etwas zu haben, das die Gesellschaft aus keinem anderen Grund als der allgemeinen Nützlichkeit (general utility) schützen sollte.(1) >Utilitarismus/Mill.


1. J.St. Mill, Utilitarianism 1861


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Mill I
John St. Mill
Von Namen, aus: A System of Logic, London 1843
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Mill II
J. St. Mill
Utilitarianism: 1st (First) Edition Oxford 1998

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004

Höffe I
Otfried Höffe
Geschichte des politischen Denkens München 2016

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> Gegenargumente gegen Mill

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