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| Rechte: Rechte in einer Gesellschaft sind die grundlegenden Freiheiten und Ansprüche, die jedem Menschen zustehen, unabhängig von Rasse, Geschlecht, Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit, Sprache, Religion oder einem anderen Status. Sie sind eine wesentliche Voraussetzung für die Menschenwürde und ermöglichen es den Menschen, frei zu leben und an der Gesellschaft teilzuhaben. Siehe auch Menschenrechte, Grundrechte, Gesellschaft, Justiz, Rechtsprechung, Gesetz, Gesetze, Gerechtigkeit, Partizipation._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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John Stuart Mill über Rechte – Lexikon der Argumente
Gaus I 109 Rechte/Mill/Gaus: In "On Liberty" (Über die Freiheit) vertritt J. S. Mill sein "sehr einfaches Prinzip - dass der einzige Zweck, für den die Menschen, einzeln oder kollektiv, bei der Einmischung in die Handlungsfreiheit einer beliebigen Anzahl ihnen garantiert ist - darin besteht, Schaden von anderen abzuwenden" (1963a(1): Kap. 1, Abs. 1, Para. 9). Mill vertritt eine radikal liberale Theorie des politischen Rechts: Zwang - zu dem auch sozialer Druck gehört, der darauf abzielt, jede Handlung A zu verhindern - muss mit der Begründung gerechtfertigt werden, dass A einen Schaden für andere darstellt, und der Zwang soll diesen Schaden verhindern (...). Ein großer Teil der neueren liberalen Theorie widmet sich der Erläuterung dieses Schadensprinzips und der Frage, ob es wirklich als alleiniger Grund für gerechtfertigten Zwang dienen kann. >Rechte/Liberalismus. 1. Mill, John Stuart (1963a) On Liberty. In J. M. Robson, (Hrsg.), The Collected Works of John Stuart Mill. Toronto: University of Toronto Press, Bd. XVIII, 213–301. Kap. 1, Para. 9. Gaus, Gerald F. 2004. „The Diversity of Comprehensive Liberalisms.“ In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications. - - - Höffe I 350 Rechte/Mill/Höffe: [Mill] erkennt dann die traditionelle Unterscheidung von vollkommenen (Gerechtigkeits-) und unvollkommenen (Wohltätigkeits-)Pflichten an. Schließlich behauptet er, ein Recht zu haben bedeute, etwas zu haben, das die Gesellschaft aus keinem anderen Grund als der allgemeinen Nützlichkeit (general utility) schützen sollte.(1) >Utilitarismus/Mill. 1. J.St. Mill, Utilitarianism 1861_____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Mill I John St. Mill Von Namen, aus: A System of Logic, London 1843 In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 Mill II J. St. Mill Utilitarianism: 1st (First) Edition Oxford 1998 Mill Ja I James Mill Commerce Defended: An Answer to the Arguments by which Mr. Spence, Mr. Cobbett, and Others, Have Attempted to Prove that Commerce is Not a Source of National Wealth 1808 Gaus I Gerald F. Gaus Chandran Kukathas Handbook of Political Theory London 2004 Höffe I Otfried Höffe Geschichte des politischen Denkens München 2016 |
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