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Brocker I 909
Paternalismus/VsNussbaum/Nussbaum: Aus feministischer Perspektive, aber auch im Kontext von Entwicklungszusammenarbeit wird ein paternalistisches, autoritäres Potential ihrer Theorie kritisiert (Phillips 2001(1); Dhawan 2009(2); Carter 2014(3)). Dabei geht es vor allem um eine implizite Spannung zwischen einer vagen Theorie des Guten, die einen weiten Entscheidungsspielraum für die tatsächliche Ausübung der Grundfähigkeiten garantiert wissen will, und einer bestimmten, inhaltsreicheren Konzeption, die sich am tatsächlichen Funktionieren (»true human functioning«) orientiert.



1. Anne Phillips »Feminism and Liberalism Revisited. Has Martha Nussbaum Got it Right?«, in: Constellations 8/2, 2001, 249-266.
2. Nikita Dhawan »Zwischen Empire und Empower. Dekolonisierung und Demokratisierung«, in: Femina Politica 2, 2009, 52-63
3. Ian Carter, »Is the Capability Approach Paternalist?«, in: Economics and Philosophy 30/1, 2014, 75-98.



Sandra Seubert, „Martha C. Nussbaum, Women and Human Development (2000)“, in:Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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