Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Lessig I 285
Demokratie/Cyberspace/Castronova/Lessig: Die interessanteste Nicht-Entwicklung im Cyberspace ist, dass, wie Castronova es ausdrückt, "man überhaupt nicht viel Demokratie findet in
synthetische Welten." (1) Die einzige wirkliche Ausnahme ist eine Welt namens "A Tale in the Desert". (2) Die Demokratie ist weder im Cyberspace noch im Internet ausgebrochen. Stattdessen ist die Demokratie eine seltene Ausnahme von einer ziemlich starken Regel, dass der "Besitzer" des Raumes der Souverän ist. Und aus Castronovas Sicht ist der Besitzer normalerweise kein sehr guter Souverän: Am Ende hat sich meines Wissens keine der Welten jemals zu Institutionen einer guten Regierung entwickelt. Anarchie herrscht in allen Welten. (3)
I 287
Soweit die Standorte souverän sind, sind sie Händler-Souveräne.
Unsere Beziehung zu ihnen ist dasselbe wie unsere Beziehung zu McDonald's.
I 288
David Post: Gemeinschaften im Cyberspace, argumentiert Post, werden von "Regel-Sätzen" regiert, die wir als Anforderungen verstehen können, unabhängig davon, ob sie in die Architektur eingebettet sind.
oder in einer Reihe von Regeln veröffentlicht, die das Verhalten an einem bestimmten Ort einschränken.

1. E. Castronova, Synthetic Worlds, 207
2. Ibid., 216.
3. Ibid., 213.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Lessig I
Lawrence Lessig
Code: Version 2.0 New York 2006ff

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