Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 22
Statistik/Neyman/Mayer-Schönberger: Jerzy Neyman zeigte 1934, dass Stichproben einer zu untersuchenden Datenmenge durch Zufallsverfahren ausgewählt werden müssen, um repräsentative Ergebnisse zu liefern. (1)
Mayer-Schönberger: es war ein Fehler gewesen zu glauben, dass Stichproben ihrerseits willentlich daraufhin ausgewählt werden sollten, dass sie repräsentativ seien.
I 24
Big Data/Mayer-Schönberger: Problem: bei Zufallsstichproben kann man nicht so einfach Unterkategorien erstellen. Je weiter man die Resultate aufspaltet, desto eher erhält man falsche Prognosen.
I 25
Wenn man nur Stichproben betrachtet, kann man keine neuen Fragen stellen, die nicht von Anfang an bei der Auswahl der Stichproben berücksichtigt worden waren.
I 26
Big Data: wenn wir aber größere Datenmengen betrachten, weil jetzt die technischen Mittel verfügbar sind, brauchen wir gar keine Stichproben mehr.


1. Jerzy Neyman, “On the Two Different Aspects of the Representative Method: The Method of Stratified Sampling and the Method of Purposive Selection,” Journal of the Royal Statistical Society 97, no. 4 (1934), pp. 558–625.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

MSchoen I
Viktor Mayer-Schönberger
Big Data: A Revolution That Will Transform How We Live, Work, and Think New York 2013

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> Gegenargumente gegen Mayer-Schönberger

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