Wirtschaft Lexikon der ArgumenteHome
| |||
|
| |||
| Individuen: In der Philosophie sind Individuen Entitäten, die sich von anderen Entitäten unterscheiden. Sie zeichnen sich in der Regel durch ihre eigenen einzigartigen Eigenschaften und Erfahrungen aus. Individuen können physische Objekte sein, wie z. B. Menschen, Tiere und Pflanzen, oder sie können nicht-physische Objekte sein, wie z. B. Geist oder Gedanken. Siehe auch Einzeldinge, Individuation, Gegenstände, Gedanken, Gedankenobjekte._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
|---|---|---|---|
|
James M. Buchanan über Individuen – Lexikon der Argumente
Boudreaux I 6 Individuum/Handlung/Wirtschaft/Buchanan/Boudreaux/Holcombe: Buchanan-These(1): Da weder der Staat noch die Gesellschaft ein singuläres und empfindungsfähiges Wesen sind, führt es zu einer großen analytischen und politischen Verwirrung, sie als solche zu behandeln. Ansammlungen von Individuen können nicht zu einem Super-Individuum verschmolzen oder aggregiert werden, über das Ökonomen und politische Philosophen sinnvollerweise auf dieselbe Weise theoretisieren können, wie sie über tatsächliche Individuen aus Fleisch und Blut theoretisieren. >Individualismus, >Soziologie, >Politikwissenschaft. Gruppen/Buchanan: Zwei oder mehr Menschen können ein gemeinsames Interesse haben, und sie können sich - und tun es oft - zusammenschließen, um dieses gemeinsame Interesse zu verfolgen. Aber zwei oder mehr Menschen sind niemals mit einem einzigen empfindungsfähigen Individuum gleichzusetzen. Präferenzen/Buchanan: Eine Ansammlung von Individuen als solche hat keine Präferenzen, wie sie ein tatsächliches Individuum hat. Eine Ansammlung von Individuen als solche erfährt keinen Gewinn oder Schmerz; sie erntet keinen Nutzen und verursacht keine Kosten. Eine Ansammlung von Individuen als solche trifft keine Entscheidungen. Stattdessen, so Buchanan, besitzen nur Individuen Präferenzen. Gewinne und Verluste/Buchanan: Nur Individuen erleben Gewinne und Verluste. Nur Individuen handeln, und daher treffen auch nur Individuen Entscheidungen. Methodologischer Individualismus: Professionelle Ökonomen könnten mit den Achseln zucken und sagen, dass Buchanan lediglich die Bedeutung der wissenschaftlichen Haltung des „methodologischen Individualismus“ bekräftigte - d. h. das Beharren darauf, dass ein angemessenes Verständnis aller sozialen Phänomene erfordert, dass diese Phänomene auf die Entscheidungen von Individuen zurückgeführt oder „reduziert“ werden, deren Handlungen die Phänomene hervorrufen. >Methodologischer Individualismus, >Gruppenverhalten/Buchanan. 1. Buchanan, James M. (1949). “The Pure Theory of Government Finance” in: Journal of Political Economy._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
EconBuchan I James M. Buchanan Politics as Public Choice Carmel, IN 2000 Boudreaux I Donald J. Boudreaux Randall G. Holcombe The Essential James Buchanan Vancouver: The Fraser Institute 2021 Boudreaux II Donald J. Boudreaux The Essential Hayek Vancouver: Fraser Institute 2014 |
||