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| Gesellschaft: Der Begriff "Gesellschaft" bezieht sich auf eine Gruppe von Individuen, die in einer Gemeinschaft zusammenleben, gemeinsame Normen, Werte und Institutionen teilen und häufig durch festgelegte Regeln oder Gesetze regiert werden. Sie umfasst soziale Interaktionen, Beziehungen und kollektive Organisation innerhalb eines bestimmten geografischen oder kulturellen Kontextes. Siehe auch Gemeinschaft, Kultur, Staat, Normen, Werte, Institutionen._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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James M. Buchanan über Gesellschaft – Lexikon der Argumente
Boudreaux I 24 Gesellschaft/Buchanan/Boudreaux/Holcombe: (...) der Staat ist keine Behörde, die unabhängig von den Bürgern existiert. Der Staat hat kein größeres Wissen als seine Bürger. Auch wird der Staat - oder die Beamten, die für diesen Prozess des Steueraustauschs ausgewählt werden - nicht von wohlwollenderen Motiven angetrieben als die eigennützigen Bürger, die in Buchanans idealer Welt miteinander verhandeln würden, um den Staat zu schaffen. Boudreaux/Holcombe: Ökonomen stellen die Regierung oft als eine allwissende Organisation dar, die politische Maßnahmen zur Maximierung des sozialen Wohlstands umsetzt. Aber diese Darstellung greift in mindestens zwei Punkten zu kurz. 1) Erstens gibt es kein „soziales Wohlergehen“, das über das Wohlergehen jedes einzelnen Individuums, aus dem die Gesellschaft besteht, hinausgeht. Boudreaux I 25 2) Zweitens: Da die Regierung nicht allwissend ist, gibt es für die politischen Entscheidungsträger keine Möglichkeit zu wissen, welche politischen Maßnahmen denjenigen zugutekommen, die von ihnen betroffen sind, außer die Präferenzen der Bürger zu ermitteln, die von diesen selbst offengelegt werden. Die Bereitstellung einer solchen Offenbarung ist eine wichtige Aufgabe des demokratischen Prozesses; demokratische Debatten, Kompromisse und Entscheidungsfindungen offenbaren die Präferenzen der Bürger, die realistischerweise erwarten sollten, Netto-Nutznießer der Regierungsmaßnahmen zu sein. >Entscheidungsprozesse/Buchanan._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
EconBuchan I James M. Buchanan Politics as Public Choice Carmel, IN 2000 Boudreaux I Donald J. Boudreaux Randall G. Holcombe The Essential James Buchanan Vancouver: The Fraser Institute 2021 Boudreaux II Donald J. Boudreaux The Essential Hayek Vancouver: Fraser Institute 2014 |
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