Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 566
Ungleichheit/Verträge/Vertragstheorie/Buchanan: Es ist charakteristisch für Buchanans Theorie, dass die Naturzustandsbewohner realistisch genommen werden, das heißt als Individuen, die bedeutende Ungleichheiten aufweisen, die stärker oder schwächer, intelligenter oder dümmer als andere sind. Und da diese Fähigkeits- und Eigenschaftsungleichheit die natürliche Verteilung notwendig zu einer natürlichen Ungleichverteilung machen wird, wird auch der Zustand des etablierten Rechts nicht ein Zustand gleichen Rechts sein, sondern ein Zustand einer rechtlich definierten Besitz- und Freiheitsungleichheit.
Brocker I 567
Durch das Recht wird nur die naturwüchsig entstandene Ungleichverteilung in eine rechtlich fixierte Ungleichverteilung transformiert. Dass diese Transformation überhaupt zustande kommt, liegt daran, dass auch die in der natürlichen Verteilung Schlechter gestellten durch Abrüstung und Rechtsetablierung gewinnen. Siehe Gleichgewicht/Buchanan. Probleme: Siehe Recht/Buchanan.


Wolfgang Kersting, „James M. Buchanan, Die Grenzen der Freiheit“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EconBuchan I
James M. Buchanan
Politics as Public Choice Carmel, IN 2000

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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