Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 569
Mehrheiten/Staat/Verfassung/Wirtschaftstheorie/Buchanan: (siehe Staat/Buchanan, Verfassung/Buchanan): Veränderung. Buchanan lässt keinen Zweifel daran, dass die Einstimmigkeit für ihn der einzig akzeptable normative Maßstab ist, an dem sich die Legitimität jedes Entscheidungsverfahrens hinsichtlich der Schaffung und Finanzierung öffentlicher Güter ausrichten muss. Dass also (…) nur diejenige staatliche Leistung jenseits des Rechtsschutzes legitim ist, die im Interesse eines jeden ist; denn nur dann, wenn sie im Interesse eines jeden ist, kann unterstellt werden, dass er ihr zugestimmt hätte. ((s) Vgl. Reflexives Gleichgewicht/Rawls, Schleier des Nichtwissens/Rawls.)
Brocker I 570
Amartya SenVsBuchanan: gerade damit werden bestehende Ungleichheiten verfestigt: denn die Belastungen für die Finanzierung der öffentlichen Güter jenseits des Rechtsschutzes treffen auch diejenigen, denen sie nicht zugute kommen. (1)


1. Amartya Sen, Collective Choice and Social Welfare, San Francisco u. a 1970, S. 25.


Wolfgang Kersting, „James M. Buchanan, Die Grenzen der Freiheit“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EconBuchan I
James M. Buchanan
Politics as Public Choice Carmel, IN 2000

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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