Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas IV 84
Kollektiv/Durkheim/Habermas: „Es gibt keine Gesellschaft, die nicht das Bedürfnis fühlte, die Kollektivgefühle und die Kollektivideen in regelmäßigen Abständen zum Leben zu erwecken und zu festigen. Diese moralische Wiederbelebung kann nur mit Hilfe von Vereinigungen, Versammlungen und Kongregationen erreicht werden, in denen die Individuen (…) gemeinsam ihre gemeinsamen Gefühle verstärken. (1)
Habermas IV 85
Zeremonien/Durkheim/Habermas: Mit Zeremonien dieser Art wird nichts dargestellt; sie sind vielmehr der exemplarisch wiederholte Vollzug eines damit zugleich erneuerten Konsenses, dessen Inhalte eigentümlich selbstbezüglich sind.
Kollektive Identität/Durkheim/Habermas: bildet sich in Gestalt eines normativen Konsenses; dabei kann es sich nicht um einen erzielten Konsens handeln, denn die Identität der Gruppenangehörigen stellt sich gleichursprünglich mit der Identität der Gruppe her. Was den einzelnen zu einer Person macht, ist nämlich das, worin er mit allen anderen Angehörigen seiner Gruppe übereinstimmt.


1.E. Durkheim, Les formes élementaires de la vie religieuse, Paris, 1968, German: Frankfurt 1981 S. S. 571.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Durkheim I
E. Durkheim
Die Regeln der soziologischen Methode Frankfurt/M. 1984

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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