Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 781
Def Freiheit/Montesquieu: das Recht, „alles tun zu dürfen, was die Gesetze erlauben“. (zitiert in (1)).
Hintergrund: Ernst-Wolfgang Böckenförde stellt fest, dass die Rechtsprechung der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er Jahren mit dem sogenannten „Radikalenerlass“ sich von dieser Auffassung von Freiheit entfernt, wenn sie Beamte und Beamtenanwärter auf ihre Gesinnung überprüfen ließ. Siehe Freiheit/Böckenförde, Grundrechte/Böckenförde. Problem: in diesem Fall war es Bürgern letztlich nicht mehr erlaubt, sich im Rahmen der geltenden Gesetze frei zu bewegen.


1. Ernst-Wolfgang Böckenförde, Staat – Verfassung – Demokratie. Studien zur Verfassungstheorie und zum Verfassungsrecht, Frankfurt/M. 1992 (zuerst 1991), S. 279


Tine Stein, „Ernst-Wolfgang Böckenförde, Staat – Verfassung- Demokratie“, in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Monte I
Charles-Louis de Secondat, Baron de Montesquieu
Vom Geist der Gesetze Stuttgart 2011

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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