Philosophie Lexikon der Argumente

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Mause I 39
Klassische Ökonomie/Adam Smith: Adam Smith (1723– 1790) hat mit seinem 1776 erschienen Hauptwerk „An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations“ (Smith 1776) die klassische Schule der Ökonomie bzw. die (alte) Politische Ökonomie begründet. Im Zentrum derselben standen Preisbildung und Einkommensverteilung, längerfristige Wirtschaftsentwicklung und die grundsätzliche
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Ausrichtung der Wirtschaftspolitik. Ökonomie und Politik gelten als eng, ja untrennbar miteinander verbunden. Smith stützte sich bei seinen ökonomischen Untersuchungen zum einen auf merkantilistische und physiokratische Erkenntnisse, zum anderen auf unmittelbare Vorläufer wie David Hume (1711– 1776) oder Bernard de Mandeville (1670– 1733). Von ersterem übernahm er die pragmatische, utilitaristische Philosophie, nach der menschliches Verhalten nicht absolut, sondern danach zu beurteilen sei, inwieweit es das menschliche Glück fördere, sowie die Quantitätstheorie des Geldes, nach welcher Geldmengenänderungen längerfristig keine realen, sondern nur Preiseffekte haben. Auf letzteren und dessen „Fable of the Bees“ (Mandeville 1723) geht das berühmte „Unsichtbare-Hand“-Argument zugunsten des freien Wettbewerbs zurück.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EconSmith I
Adam Smith
The Theory of Moral Sentiments London 2010

EconSmithV I
Vernon L. Smith
Rationality in Economics: Constructivist and Ecological Forms Cambridge 2009

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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