Philosophie Lexikon der Argumente

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Mause I 53
Konsumtheorie/Neoklassische Theorie: Die Konsumtheorie basiert auf der subjektiven Wertlehre, d. h. der Annahme, dass der Wert eines Gutes ausschließlich von dessen subjektiv empfundenem Nutzen abhängt. Unterstellt man abnehmenden Grenznutzen (d. h. ist der Nutzen einer zusätzlich konsumierten Einheit eines Gutes umso geringer, je mehr von diesem Gut schon konsumiert wird), dann lässt sich das zentrale Ergebnis der Konsumtheorie ableiten, das Grenznutzenausgleichsgesetz. Demgemäß maximieren Haushalte ihren Nutzen, indem sie von jedem Gut so viel konsumieren, dass die Grenznutzen relativ zu den jeweiligen Güterpreisen gleich sind. Dieses Gesetz impliziert, dass der Tauschwert, also der Preis eines Gutes, vom Grenznutzen, also dem marginalen Nutzwert, determiniert wird. Auf diese Weise konnte das berühmte Wertparadoxon gelöst werden, das darin besteht, dass wichtige und nützliche Güter (wie Wasser) viel billiger als unwichtige und wenig nützliche Güter (wie Diamanten) sein können. Da der Grenznutzen den Preis bestimmt und jener mit der Zunahme der zur Verfügung stehenden Menge sinkt, können auch sehr nützliche Güter billig sein, wenn sie reichlich vorhanden sind, bzw. wenig nützliche Güter teuer sein, wenn sie selten sind.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Neoklassiker

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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> Gegenargumente gegen Neoklassiker

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