Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 56f
Wirtschaftspolitik/Keynes: These: Geldmenge und Preisniveau wirken sich infolge der Nominallohnrigidität auf die Höhe der Reallöhne und damit auf das Ausmaß der Beschäftigung aus.
Mause I 1564
Da Marktwirtschaften nicht zwangsläufig stabil seien, sondern es durchaus zu Nachfrageausfällen und Konjunktureinbrüchen kommen könne, müsse der Staat eine aktive makroökonomische Steuerung betreiben – und zwar vor allem in Form einer antizyklischen Fiskalpolitik. Dabei habe der Staat seine Ausgaben gegenläufig zur Entwicklung der privaten Nachfrage zu variieren und so die Gesamtnachfrage in der für die Vollbeschäftigung notwendigen Höhe zu halten. Um die antizyklische Fiskalpolitik möglichst effektiv zu betreiben, solle und dürfe der Staat notwendig werdende Mehrausgaben auch durch Verschuldung finanzieren („ deficit spending“). (1)

1. Vgl. J. M. Keynes, The general theory of employment, interest and money. London 1936.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EconKeyn I
John Maynard Keynes
The Economic Consequences of the Peace New York 1920

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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